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Das wichtigste Einrichtungsinventar für den Klub

In den meisten Jugendclubs wird den Teenies die Möglichkeit geboten, das Einrichtungsinventar selber auszuwählen und die Räume, wohnlich zu gestalten. . Das passende Mobiliar kann zumeist aus Spenden ausgewählt, repariert und angestrichen werden. Bei allen gestalterischen Freiheiten, die Jugendclubs bieten, müssen aber auch die gesetzlichen Bestimmungen, wie z. B. eine brandschutzsichere Fensterausstattung berücksichtigt werden. So sollte bei der Auswahl von Plissees und Rollos darauf geachtet werden, dass sie die erforderlichen Brandschutzfunktionen erfüllen. Mit ein wenig Fantasie, Tatendrang und technischem Know How, sind Stühle, Tische, eine Bar, Regale und Matratzenlager schnell gebaut. Die Sozialpädagogen vermitteln dabei nicht nur das notwendige Fach- und Grundwissen, sondern geben auch technische Anweisungen, damit einfache Arbeiten gefahrlos durchgeführt werden können. Diese Tätigkeiten erleichtern den jungen Erwachsenen später den ersten Schritt in die eigene Wohnung, weil sie schon früh gelernt haben, worauf es beim Einrichten von Wohnräumen ankommt. Sie wissen dann genau, welche Schwierigkeiten gemeistert werden müssen und welche Arbeiten sie selber übernehmen können. Bei den leichten Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten können die Jugendlichen gefahrlos helfen und sich selber verwirklichen. Jugendliche, die selber etwas erschaffen haben, werden mit Stolz erfüllt und sehen positiver in die Zukunft, wenn sie selber erkennen, wie leistungsfähig sie sein können, wenn es darauf ankommt. Der Lob der Sozialpädagogen tut gut.
25.7.17 08:00


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Fördermöglichkeiten für Jugendclub-Einrichtungen im Überblick

Die Jugendhilfe wird von freien Träger, wie z. B. örtlichen Vereinen, ASB, DRK oder den Kirchen unterstützt, wobei das örtliche Jugendamt die Fachaufsicht hat. Jugendliche, Schüler und Migranten werden unverbindliche Treffmöglichkeiten, aber auch die Durchführung von Freizeitgestaltungen und Ferienreisen geboten. Die Teilnahme ist niemals zwingend, sie bleibt immer den Jugendlichen überlassen. Eltern können beruhigt sein, wenn Teenies in einen Jugendclub gehen, weil diese dort immer gut betreut werden und die Eltern keinesfalls ihre Aufsichtspflicht verletzen, wenn die Jugendlichen an Jugendclubveranstaltungen teilnehmen. Zu den Zielgruppen gehören benachteiligte und schwächere Jugendliche, die aus sozialen Brennpunkten stammen, aus Migrantenfamilien oder schulische Probleme haben. Die Jugendlichen können mit den Sozialpädagogen im Jungendclub alle Themen offen besprechen, die sie interessieren. Hierbei stehen Themen, wie der erste Sex, die erste Liebe, Drogen, Alkohol und Schul- und Familienstress an erster Stelle. Teenies, die derart heikle Themen ansprechen, brauchen mit keinerlei Konsequenzen rechnen. Sie werden weder ausgefragt, noch werden die Fragestellungen an die Eltern oder dem Jugendamt weitergegeben. Die zuständigen Sozialpädagogen sind beratend tätig und beantworten aufkommende Fragen so gut, wie sie können. Für die Jugendlichen ist es wichtig, dass sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können, für "voll" genommen werden und die Beratung erhalten, die sie sich wünschen. Sie brauchen keine Rechenschaft ablegen, warum sie etwas fragen oder sagen und werden in der Regel so aufgenommen, wie sie sind. Besonders Teenies, die in der Schule und auch im Elternhaus häufig einer gewissen Kritik (aufgrund auffallender Kleidung, schlechter Schulnoten, unerwünschter Freunde usw.) begegnen, sind froh, wenn sie im Jugendclub sie selber sein können. Nur so ist eine Festigung der eigenen Persönlichkeit möglich, ohne dass durch falsche Kritik versucht wird die Persönlichkeit der Jugendlichen zu formen. Einige Eltern haben ganz spezielle Vorstellungen, wie ihr Kind sein soll. Entspricht das Kind in der Realität nicht den elterlichen Vorstellungen, versuchen diese das Kind in ihrem Sinne umzuerziehen. In geringem Umfang unternehmen fast alle Eltern diesen Versuch, aber wenn die Umerziehungsmaßnahmen zu drastisch werden, kann ein Kind den Boden unter den Füßen verlieren. Ein Jugendclub mit verständnisvollen und gut geschulten Sozialpädagogen kann diesen Entwicklungen entgegenwirken und den Jugendlichen die eigenen Stärken aufzeigen, damit sie ihren eigenen Weg finden.
25.7.17 07:15


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